Bevölkerung mit Migrationshintergrund

Insgesamt leben 2015 rund 4,3 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen. Damit hat fast jeder vierte Einwohner in NRW einen Migrationshintergrund. Während in Westfalen-Lippe die Quote 23,3 % beträgt, liegt sie im Rheinland mit 25,4 % etwas höher. Die kreisfreie Stadt Düsseldorf hat mit 34,3 % den landesweit höchsten Anteil, gefolgt von den Städten Hamm (34,3 %) und Wuppertal (33,8 %). In Westfalen-Lippe haben, neben Hamm, die Städte Gelsenkirchen (32,2 %), Hagen (32,1 %) und Bielefeld (31,8 %) die höchsten Anteile. Ostwestfalen-Lippe und die Metropolregion Rheinland sind mit etwas mehr als 25 % die Regionen mit den höchsten Anteilen. Sehr wenige Menschen mit Migrationshintergrund im Verhältnis zur gesamten Einwohnerzahl leben im Münsterland (17,1%), besonders im Kreis Coesfeld (13,2%).

Im Vergleich zum Jahr 2013 ist der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund 2015 in Westfalen-Lippe von 22,9 % auf 20,4 % gesunken. NRW-weit ist der Anteil um 0,4 Prozentpunkte auf 24,1 % gesunken. Auch die Spannweite der Anteile der Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist seit 2013 erheblich gesunken. Liegen heute 21,1 Prozentpunkte zwischen den Werten der Stadt  Düsseldorf und des Kreises Coesfeld, betrug die Spannweite 2013 noch 28,7 Punkte.