Schwerbehinderte Menschen in Beschäftigung

Statistik aus dem Anzeigeverfahren (SGB IX)

Arbeitgeber mit monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen im Jahresdurchschnitt sind gesetzlich dazu verpflichtet, auf mindestens 5 % der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe - abhängig von der Beschäftigungsquote/Ist-Quote und von der Arbeitsplatzzahl - zahlen.

Die Integrationsämter finanzieren hiervon die Hilfen für schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben.

Im Jahr 2016 hatte die kreisfreie Stadt Herne mit 11,6 % die höchste Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen in Westfalen-Lippe. Demgegenüber betrug die Quote im Kreis Warendorf nur 3,8 % und im Kreis Coesfeld nur 3,7 %.

Bezogen auf ganz Westfalen-Lippe betrug die Quote 4,7 %.

Die Anzahl der Menschen mit Schwerbehinderung in Beschäftigung können Sie hier als Excel-Tabelle herunterladen.