Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen

Amtliche Ergebnisse

Mehr als die Hälfte der gesamten Sozialhilfeleistungen von 31,7 Mrd. € brutto (2016) entfällt auf die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen.

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 17,9 Mrd. € brutto (2015: 17 Mrd. €) für Eingliederungshilfe ausgegeben. Mit rd. 4,4 Mrd. € entfällt knapp ein Viertel davon auf Nordrhein-Westfalen.

Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger in Deutschland stieg auf 895.000 im Jahr 2016 an. Das sind 1,3 % mehr als 2015.

Jede/r fünfte Empfänger/-in von Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen im Jahr 2016 kommt aus NRW.

 

Eckdaten der Eingliederungshilfe

 

Region Mrd. € (brutto) € je Einwohner (brutto) Empfänger
NRW 4,4 246 189.680
 darunter Westf.-Lippe 2,1 258 94.613
Deutschland 17,9 218 894.638

Bruttoausgaben der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe in Deutschland

Seit Einführung des BSHG sind die Ausgaben für Soziales stark angestiegen.

Die Auswirkungen der Einführung der Pflegeversicherung 1995 und der Einführung der SGB II-Leistungen (Hartz IV) in 2005 beeinflussen den Verlauf der Kurve "Sozialhilfe insgesamt".

Empfängerinnen und Empfänger der Eingliederungshilfe in Deutschland und in NRW

Seit der Jahrtausendwende sind die Empfängerzahlen sowohl in NRW als auch in Deutschland insgesamt um mehr als 70 % gestiegen.

Daten zum Herunterladen

Methodische Hinweise

Hier haben Sie die Möglichkeit detailliertes Zahlenmaterial in Form von Zeitreihen-Tabellen herunterzuladen. Datenquellen sind insoweit das Statistische Bundesamt (destatis) und Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW). Entsprechend der Systematik der amtlichen Statistik werden auf der Ausgabenseite örtliche und überörtliche Träger sowie Leistungen in und außerhalb von Einrichtungen jeweils insgesamt berücksichtigt und auf der Empfängerseite Empfänger*innen im Laufe des Berichtsjahres mit Hilfegewährung in und außerhalb von Einrichtungen ausgewiesen. Abweichende Darstellungen werden ggf. gesondert gekennzeichnet. Soweit Beträge je Einwohner*in ausgewiesen werden, liegt der Berechnung die Jahresdurchschnittsbevölkerung zugrunde. Dabei werden bis 2012 die Bevölkerungszahlen auf der Grundlage der Volkszählung 1987 berücksichtigt, ab 2013 ist der Zensus 2011 Grundlage. Die Referenzdaten Westfalen-Lippe basieren auf eigenen Berechnungen mit amtlichem Datenmaterial. Bei der Berechnung können sich Abweichungen in den Summen ergeben. Diese resultieren ggf. aus der Rundung der Einzelwerte.

Länderübersichten (Tabellen im Excel-Format):






Kartenmaterial (PowerPoint und pdf):