Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen

Amtliche Ergebnisse

Knapp drei Viertel der gesamten Sozialhilfeleistungen von 25,7 Mrd. € brutto (2017) entfallen auf die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen.

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 18,8 Mrd. € brutto (2016: 17,9 Mrd. €) für Eingliederungshilfe ausgegeben. Mit rd. 4,6 Mrd. € entfällt ein Viertel davon auf Nordrhein-Westfalen.

Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger in Deutschland stieg auf 911.000 im Jahr 2017 an. Das sind 1,8 % mehr als 2016.

Jede/r fünfte Empfänger/-in von Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen im Jahr 2017 kommt aus NRW.

 

Eckdaten der Eingliederungshilfe

 

Region Mrd. € (brutto) € je Einwohner (brutto) Empfänger
NRW 4,6 258 198.347
 darunter Westf.-Lippe 2,2 270 96.237
Deutschland 18,8 227 911.106

Bruttoausgaben der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe in Deutschland

Seit Einführung des BSHG sind die Ausgaben für Soziales stark angestiegen.

Die Auswirkungen der Einführung der Pflegeversicherung 1995 und der Einführung der SGB II-Leistungen (Hartz IV) in 2005 beeinflussen den Verlauf der Kurve "Sozialhilfe insgesamt".

Empfängerinnen und Empfänger der Eingliederungshilfe in Deutschland und in NRW

Seit der Jahrtausendwende sind die Empfängerzahlen in NRW um 83 % gestiegen (Deutschland: + 74 %).

Daten zum Herunterladen

Methodische Hinweise

Hier haben Sie die Möglichkeit detailliertes Zahlenmaterial in Form von Zeitreihen-Tabellen herunterzuladen. Datenquellen sind insoweit das Statistische Bundesamt (destatis) und Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW). Entsprechend der Systematik der amtlichen Statistik werden auf der Ausgabenseite örtliche und überörtliche Träger sowie Leistungen in und außerhalb von Einrichtungen jeweils insgesamt berücksichtigt und auf der Empfängerseite Empfänger*innen im Laufe des Berichtsjahres mit Hilfegewährung in und außerhalb von Einrichtungen ausgewiesen. Abweichende Darstellungen werden ggf. gesondert gekennzeichnet. Soweit Beträge je Einwohner*in ausgewiesen werden, liegt der Berechnung die Jahresdurchschnittsbevölkerung zugrunde. Dabei werden bis 2012 die Bevölkerungszahlen auf der Grundlage der Volkszählung 1987 berücksichtigt, ab 2013 ist der Zensus 2011 Grundlage. Die Referenzdaten Westfalen-Lippe basieren auf eigenen Berechnungen mit amtlichem Datenmaterial. Bei der Berechnung können sich Abweichungen in den Summen ergeben. Diese resultieren ggf. aus der Rundung der Einzelwerte.

Länderübersichten (Tabellen im Excel-Format):






Kartenmaterial (PowerPoint und pdf):