Bruttoinlandsprodukt

Bruttoinlandsprodukt 2017 in Westfalen-Lippe auf rund 286 Mrd. € gestiegen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist die Summe aller im Land erzeugten Waren und Dienstleistungen abzüglich der bei der Produktion verbrauchten Güter. Es liefert wichtige Informationen über die wirtschaftliche Situation einer Region und ist Grundlage für Konjunkturanalysen und -prognosen.

Das BIP in Westfalen-Lippe beläuft sich im Berichtsjahr 2017 auf rund 286 Mrd. EURO. Damit erwirtschaftete jeder der rund 4,2 Millionen Erwerbstätigen im Durchschnitt 67.484 EURO. In NRW ist das BIP in 2017 auf rund 685 Mrd. EURO gestiegen. Je Erwerbstätige/n ergibt sich in NRW so ein Betrag von 72.708 EURO im Durchschnitt.

Kreisergebnisse bis 2017

Ergebnisse auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte liegen bis zum Berichtsjahr 2017 vor.

Die nachfolgende Grafik beschreibt den prozentualen Anteil ausgewählter Regionen an dem gesamten BIP NRW´s in 2017.  Das Rheinland erwirtschaftete 58,2 % des gesamten Bruttoinlandsproduktes NRW´s.

Detaillierte Kreisergebnisse für Westfalen-Lippe mit zusätzlichen Angaben für das Münsterland und das Rheinland in Form von Zeitreihen ab 2006 finden Sie hier:

Im Vergleich zum Vorjahr steigt das BIP 2017 in Westfalen-Lippe um 3,1%.

Auf regionaler Ebene verzeichnet der Kreis Borken mit 4,2%, sowie die Kreise Coesfeld, Höxter und Olpe mit 4,1% die größten Anstiege. Den niedrigsten Anstieg des BIP 2017 im Vergleich zum Vorjahr hat die Stadt Bochum mit 1,3%.

In der nachfolgenden Karte werden die Veränderungen des BIP 2017 zum Vorjahr auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte dargestellt.