Grundsteuer B (sonstige Gebäude)

Die Grundsteuer B ist eine Steuer auf das Eigentum an Grundstücken. Sie wird für bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude erhoben.

Aktuelle Situation in Westfalen-Lippe:

In Westfalen-Lippe ist der höchste Hebesatz der Grundsteuer B in Bönen (Kreis Unna) mit 940 v.H. auszumachen. Die Stadt Verl im Kreis Gütersloh kalkuliert mit dem niedrigsten Satz (230 v.H.).
Zwölf Städte und Gemeinden erheben Grundsteuer B auf der Grundlage eines Hebesatzes von mehr als 800 v.H.. In elf Städten und Gemeinden liegen die Hebesätze unter 400 v.H.

Mit Ausnahme von Altena (Märkischer Kreis; Südwestfalen) liegen die zehn Städte und Gemeinden mit den höchsten Hebesätzen allesamt im Westfälischen Ruhrgebiet. Sechs der zehn Städte und Gemeinden mit den niedrigsten Hebesätzen gehören zum Kreis Gütersloh (Ostwestfalen-Lippe).

Jede fünfte Kommune hat eine Erhöhung ihres Hebesatzes vorgenommen. Bad Laasphe im Kreis Siegen-Wittgenstein (plus 155 v.H.-Punkte) und die kreisfreie Stadt Gelsenkirchen (plus 130 v.H.-Punkte) haben die größten Hebesatzsteigerungen aufzuweisen. In zehn Städten und Gemeinden wurden die Hebesätze gesenkt, darunter am stärksten in Schalksmühle (Märkischer Kreis) mit minus 65 v.H.-Punkten.

Eine vollständige Liste aller 231 Städte und Gemeinden mit deren Hebesatz finden Sie hier:

Situation in NRW:

Über 700 Punkte liegen zwischen dem Hebesatz der Stadt Bergneustadt im Oberbergischen Kreis (959 v.H.) und der Stadt Verl im Kreis Gütersloh (230 v.H.).

Die landesweit größte Steigerung ist in Mühlheim a.d.R. zu verzeichnen (plus 250 v.H.-Punkte); Schalksmühle (Märkischer Kreis) hat seinen Hebesatz mit minus 65 v.H.-Punkten am stärksten gesenkt.